Historie

Als ich 10 Jahre alt war, hatte ich schon den Berufswunsch, Apothekerin zu werden. Glücklicherweise war in meiner Familie niemand krank, aber wenn ich in eine Apotheke ging, mochte ich den Geruch so gerne.
Als ich 21 Jahre alt war und im 3. Semester Pharmazie studierte, wurde meine Mutter unheilbar krank. Nur wenige Stunden konnte sie außerhalb des Krankenhauses mit ihrer Familie verbringen und diese wenigen Stunden war ich mit der Organisation von Medikamenten etc. beschäftigt. Lieferungen, die nicht kamen, Betäubungsmittel, die es nicht gab etc. etc etc.1994, mit dem Tod meiner Mutter, habe ich mir geschworen, dass dies auch anders gehen muß.

Mein Motto wurde: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“ (Molière). Als Apothekerin habe ich den Überblick über das Gesundheitssystem und weiß, was möglich ist und wie man helfen kann. Dieses Wissen geben meine Mitarbeiter und ich jeden Tag weiter, um den Patienten optimal versorgt zu wissen.

Meine Vision ist, dass jeder Patient von mir jeden Tag seine Arzneimittel so einnimmt, dass diese ihm jeden Tag nützen und dass es keine Wechselwirkungen mit anderen Präparaten gibt. Bisher gibt es viele Patienten, die aber eine Therapietreue von oft nur 50% erreichen, weil sie z.B. die Tabletten gar nicht einnehmen möchten, die Notwendigkeit nicht sehen, den Nutzen nicht kennen oder sie schlicht weg nicht vertragen. Hier möchten wir aufklären und erklären, wofür welches Arzneimittel wichtig ist und was es verhindern kann oder verbessern wird. All meine ideellen Werte könnte ich nicht leben, hätte ich nicht meinen „persönlichen Finanzminister“, meinen Vater.

Als Apothekerin habe im vom Studium her keine Ausbildung in Betriebswirtschaft. Aber als Unternehmerin ist dies natürlich notwendig. Mein Vater hat jederzeit den Überblick über die Konten und hilft mir zu entscheiden, welche Investition wann notwendig ist, was mir Sicherheit gibt. Als wir vor 6 Jahren einen Kommissionierautomaten kauften, der die Arzneimittel aus dem Lager zum Patienten an den Handverkaufstisch bringt, hat es mir Sicherheit gegeben, dass diese Investition nicht nur dem Patienten dient, sondern auch eine finanzierbare Innovation ist.

Meine Mission ist, dass Bochum weiß, wir finden eine Lösung für den Patienten, ob am Montag morgen um 8 Uhr oder am Samstag Abend um 17:30 Uhr.

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